Frau an die Spitze von Religions for Peace gewählt

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Interreligiöses Treffen im Allgäu
Der sogenannte „Ring for Peace“ wurde im Zuge der 10. Weltversammlung der NGO „Religions for Peace“ in Lindau aufgestellt. (Foto: Carolin Gißibl / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Erstmals übernimmt eine Frau die Führung der Organisation Religions for Peace (RfP). Azza Karam, gebürtige Ägypterin mit niederländischem Pass, sei bei der 10. Weltkonferenz von RfP in Lindau zur Generalsekretärin gewählt worden, teilte die Nichtregierungsorganisation am Donnerstag mit.

Karam ist eine international erfahrene Expertin für Religionsfragen. Seit den 1990er Jahren hat die 50-Jährige für verschiedene Organisationen gearbeitet. Derzeit ist sie Professorin an der Universität Amsterdam für Religion und Entwicklung und arbeitet zudem für die Vereinten Nationen. Sie folgt auf den US-Amerikaner William Vendley, der RfP seit 1994 geführt hat.

Religions for Peace ist nach eigener Darstellung die größte internationale Allianz religiöser Gemeinschaften und hat sich Friedenserhaltung und Friedensstiftung zur Aufgabe gemacht. Zur Weltkonferenz am Bodensee (bis 23. August) waren rund 900 Delegierte aus mehr als 100 Ländern erwartet worden.

Pressemitteilung

Homepage 10. Weltversammlung Lindau 2019

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