Forschungszentrum für künstliche Intelligenz in Ingolstadt

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Mit mehreren Unternehmen will die Technische Hochschule in Ingolstadt ein Forschungszentrum für künstliche Intelligenz aufbauen. Zur offiziellen Gründung am Donnerstag (4. April) werde Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) kommen, teilte die Hochschule mit. Zwei regional verwurzelte Konzerne, der Autobauer Audi und der Elektronikhändler Media-Saturn, beteiligen sich an dem Projekt. Aus dem Wissenschaftsbereich sind die Fraunhofer Gesellschaft und die Katholische Universität Eichstätt beteiligt.

Das Zentrum soll auf vier Anwendungsfeldern forschen. Dies sind Mobilität, Gesundheit, Produktion und Handel. Bei der Entwicklung von künstlicher Intelligenz geht es darum, menschliche Denkprozesse und das Lernen von Lösungen auf computergestützte Systeme zu übertragen.

Nach Angaben der Hochschule wird das Ingolstädter eines der größten Anwendungszentren für künstliche Intelligenz in Bayern werden. Es seien 24 Wissenschaftlerstellen geplant; innerhalb von fünf Jahren sollen es mindestens 30 bis 40 werden. Durch die Zusammenarbeit von Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen und kommunalen Stellen sei das Zentrum einzigartig, hieß es.

Mitteilung zur Gründung des Zentrums

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen