Flughafen kann nun Flugzeug-Brände besser simulieren

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Der Albrecht-Dürer-Airport in Nürnberg
Der Albrecht-Dürer-Airport in Nürnberg. (Foto: Daniel Karmann/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Was tun, wenn auf dem Rollfeld plötzlich das Triebwerk eines Flugzeuges brennt? Oder in einer Maschine die Küche auf einmal in Flammen steht? Die Feuerwehr des Nürnberger Flughafens kann sich auf solche Notfälle künftig noch besser vorbereiten. Am Freitag hat der Albrecht-Dürer-Airport eine neue Brandsimulationsanlage in Betrieb genommen.

Der 20 mal 20 Meter große Simulator ist ein maßstabsgetreuer Flugzeugnachbau aus Metall, der gezielt in Brand gesteckt werden kann. Damit lassen sich Flammen am Triebwerk, dem Fahrgestell, der Küche oder im Cockpit simulieren. Hinzu kommen mobile Feuerquellen, die per Fernbedienung gesteuert werden.

Bislang spielte die Werksfeuerwehr die verschiedenen Szenarien an einem zwölf Jahre alten Vorgängermodell durch. Die neue Brandsimulationsanlage ist ein eigens für den Nürnberger Flughafen konstruierter Prototyp. Die etwa 70 Feuerwehrleute trainieren etwa einmal wöchentlich den Ernstfall. Echte Brände muss sie einem Sprecher zufolge dagegen selten löschen. Den Alltag der Werksfeuerwehr machten Sanitäts- und technische Einsätze aus.

Infos zur Flughafen-Feuerwehr in Nürnberg

Infos zur Brandsimulation bei der Werksfeuerwehr des Nürnberger Flughafens

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