Flashmobs sollen an Novemberrevolution 1918 erinnern

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Deutsche Presse-Agentur

100 Jahre nach der Novemberrevolution in Deutschland wird die Erinnerung an die damaligen Ereignisse auf 47 Bahnhöfen bundesweit lebendig. Unter dem Titel „Die Revolution rollt“ reisen Schauspieler und Komparsen an die für die Revolution im November 1918 bedeutsamen Orte, wie der in Weimar ansässige Verein Weimarer Republik mitteilte. In Flashmobs wollen sie die revolutionären Ereignisse auf den Bahnhöfen nachstellen. Den Anfang machen am Samstag (3. November) Lübeck und Kiel. In Kiel hatten meuternde Matrosen im Herbst 1918 die Revolution begonnen.

Sie weigerten sich, zu weiteren Kriegseinsätzen auszulaufen und verbündeten sich mit Werftarbeitern. Der Funke der Revolution sei innerhalb von wenigen Tagen auf alle Teile des Landes übergesprungen, vor allem durch die Eisenbahn, so der Verein. Die Revolutionäre seien von Bahnhof zu Bahnhof gereist, um den Sturz der alten Machthaber voranzutreiben. Am 9. November 1918 rief der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann in Berlin die Republik aus, Kaiser Wilhelm II. dankte später ab.

Zu den Stationen der Flashmob-Aktion gehören auch Rostock (4. November), Hamburg, Erfurt, Kassel (5. November), Frankfurt am Main, Hannover (6. November), Dortmund, Dessau, Stuttgart (7. November), Leipzig, Düsseldorf, München (8. November) und Berlin (9. November).

Termine der Flashmobs

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