Filmfestival mit Drama „Zwischen uns die Mauer“ eröffnet

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Deutsche Presse-Agentur

Mit dem Liebesdrama „Zwischen uns die Mauer“ ist am Mittwochabend das Fünf Seen Filmfestival in Starnberg eröffnet worden. Rund 500 Gäste, darunter zahlreiche Prominente wie Schauspielerin Jule Ronstedt („Polizeiruf 110“) und Theater- und Filmschauspieler Rainer Bock („Das weiße Band“), feierten die Weltpremiere des Dramas, das zu Zeiten des Mauerfalls spielt.

Der Regisseur und Drehbuchautor des Films, Norbert Lechner, erlebte den Mauerfall als Student in München. „Wir haben alle geheult, so unfassbar war das“, sagte er am Mittwochabend. Auslöser für seinen neuen Streifen sei der autobiografische Roman von Katja Hildebrand gewesen, die ihre Geschichte erzählt habe.

Der Film handelt von der siebzehnjährigen Anna, die 1986 mit westdeutschen Schülern zu einer Jugendbegegnung nach Ostberlin fährt und dort Philipp trifft - für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Sie versuchen alles, um zusammen zu kommen, doch die Mauer trennt beide. Sie geraten in die Mühlen der Stasi, schließlich erhält Anna Einreiseverbot für die DDR, eine gemeinsame Zukunft scheint unmöglich - bis zum Mauerfall. Viel Anerkennung gab es für die beiden jungen Schauspieler Lea Freund und Tim Bülow, die einfühlsam Naivität, Schüchternheit, Enttäuschung und Verzweiflung der Hauptfiguren spüren lassen.

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