Feuer, Wasser, Lackfarbe: Ausgebüxte Brüder hinterlassen Spur der Verwüstung

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Die Sprayer hinterlassen Sachschaden in zunächst nicht bekannter Höhe.
Mit Lackfarbe (Symbolbild) besprühten die zwei Jungs unter anderem Autos. (Foto: Daniel Karmann / dpa)
Deutsche Presse-Agentur

Eine regelrechte Schneise der Verwüstung haben zwei kleine Brüder im Kulmbacher Stadtteil Ziegelhütten in Oberfranken hinterlassen. Die beiden Brüder, vier und sechs Jahre alt, hätten zunächst ihre Mutter ausgetrickst, seien von zu Hause ausgebüxt und hätten Dinge von Grundstücken geklaut, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

Mit einem Gasbrenner und brennbaren Flüssigkeiten hätten die Jungs zunächst einen Carport angezündet. Auf der Suche nach Löschwasser öffneten sie anschließend einen Keller in der Nachbarschaft „und setzen den geöffneten Keller unter Wasser“.

Tür, Garage und Autos mit Lackfarbe besprüht

Dann bewaffneten sich die Brüder „mit den unterschiedlichsten Werkzeugen, die sie in der Nachbarschaft an sich nehmen konnten“, wie die Polizei mitteilte - darunter auch eine Spraydose mit weißem Lack. Mit ihr besprühten sie ein Garagentor, eine Haustür und zwei Autos.

Den Sachschaden, den die Brüder bei ihrem Streifzug verursachten, schätzte die Polizei auf 15.000 Euro. Die Anwohner im Dorf Ziegelhütten im Landkreis Amberg-Sulzbach alarmierten am Montagnachmittag schließlich die Polizei, die die Kinder mit Hilfe des Jugendamtes „an ihre hellauf begeisterte Mutter“ übergab.

Hinweis der Redaktion: Zunächst war als Ort Ziegelhütten in der Oberpfalz angegeben gewesen. Dies wurde nachträglich berichtigt. 

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