FDP-Fraktionschef: Privatisierung des Flughafens

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FDP-Fraktionschef Martin Hagen
FDP-Fraktionschef Martin Hagen im Bayerischen Landtag. (Foto: Sina Schuldt/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Zur Co-Finanzierung von Unternehmensgründungen fordert der Chef der bayerischen FDP-Landtagsfraktion, Martin Hagen, von der Staatsregierung den Verkauf wichtiger Landesanteile. „Meine Idee: Der Freistaat privatisiert den Münchener Flughafen und die Landesbank und verkauft seine Anteile an Eon, um mit dem Geld einen Zukunftsfonds aufzulegen“, sagte Hagen dem „Münchner Merkur“ (Montag). Der Fonds solle dann neben privaten Investoren bayerischen Start-ups Risikokapital bereitstellen. „So bekäme die Wirtschaft mehr Dynamik.“ Aus Hagens Sicht gebe es in ganz Deutschland viel zu wenig Risikokapital für Start-ups.

„Wir brauchen einen Gründerboom“, betonte Hagen. Auch in Bayern gebe es seit Jahren mehr Unternehmensaufgaben als Neugründungen. „Bei den Start-ups liegen wir nur noch auf Platz vier der Bundesländer. Ich möchte mich damit nicht abfinden.“

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