Fürth überwindet Schwäche: „Kompliment an die Jungs“

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Damir Buric
Der Trainer von Greuther Fürth, Damir Buric. gestikuliert. Seine Mannschaft gewinnt das Spiel 1:0. (Foto: Roland Weihrauch / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Nach der Last-Minute-Rettung vor wenigen Monaten genießen sie bei der SpVgg Greuther Fürth den Höhenflug zu Beginn der neuen Saison um so mehr. Direkt nach dem 1:0 (1:0) am Samstag beim MSV Duisburg führte die Tabelle der 2. Bundesliga das Kleeblatt sogar auf Platz eins - eine für Spieler und Fans schöne Momentaufnahme. „Ich freue mich riesig für die Jungs“, sagte Trainer Damir Buric nach dem vierten ungeschlagenen Spiel und insgesamt acht Punkten.

„Die Jungs haben unseren Matchplan zu hundert Prozent umgesetzt“, lobte Buric. Speziell hob er eine „gute Organisation, Leidenschaft und gute Umschaltaktionen“ hervor. Und natürlich waren alle Fürther sehr erleichtert, dass nach dem frühen Treffer von Tobias Mohr nach 99 Spielsekunden die Führung bis zum Schlusspfiff Bestand hatte.

„Ich bin auch zufrieden, wie die Mannschaft die letzten Minuten gespielt hat. Das war ein Thema bei uns nach den letzten Spielen“, erinnerte Buric an die zuletzt durch späte Gegentore verspielten Erfolge im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund und in der Liga gegen den SC Paderborn. „Das war eine gute Reaktion. Kompliment an die Jungs“, sagte der 54-jährige Buric.

Beim Siegtor von Mohr konne Duisburgs Innenverteidiger Gerrit Nauber den Ball nach einem Rückpass nicht kontrollieren. „Ich hatte so ein bisschen auf eine schlechte Mitnahme spekuliert. Das ist dann auch so passiert. Dann habe ich Glück gehabt, dass der Torwart ein wenig ausrutscht. Letztendlich habe ich die Murmel reingeschoben“, schilderte Mittelfeldspieler Mohr die spielentscheidende Szene.

Der frühe Rückschlag beeindruckte die noch punktlosen Duisburger. Der MSV agierte zögerlich und kam kaum zu Torchancen. Die einzigen Ausgleichsmöglichkeiten vergaben Sebastian Neumann (38.) und Andreas Wiegel (50.). Auf der Gegenseite verpasste Angreifer Daniel Keita-Ruel in der 68. Minute Tor Nummer zwei für Fürth. Der Angreifer scheiterte an MSV-Torwart Daniel Davari.

„Wir haben wieder gezeigt, dass wir ein Team sind, dass sich jeder für jeden aufopfert. Und das macht uns stark“, sagte Mohr. Nach der Länderspielpause geht es für die Fürther am 15. September mit einem Heimspiel gegen Holstein Kiel weiter.

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