Ex-Leichtathletik-Star Lobinger musste erneut in Notaufnahme

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Tim Lobinger
Der deutsche Stabhochspringer Tim Lobinger springt beim Internationalen Leichtathletik- Hallenmeeting. (Foto: Hendrik Schmidt/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der frühere Stabhochsprung-Star Tim Lobinger hat im Juli dieses Jahres einen schweren Rückfall im Kampf gegen den Blutkrebs erlitten und musste in die Notaufnahme eingewiesen werden. Anlass war eine akute Leberentzündung, die sich als Abstoßreaktion seines Körpers nach einer Stammzellentransplantation herausstellte. Das sagte der an Blutkrebs erkrankte 46-Jährige aus München in einem Interview des Magazins „Bunte“.

In der aktuellen Ausgabe erzählt Lobinger: „Eigentlich fühlte ich mich total gut und gesund, innerhalb von drei Tagen ging dann gar nichts mehr. Ich war komplett gelb, kam in die Notaufnahme. Mein Körper hatte erstmals seit der Transplantation eine Abstoßreaktion. Es fing mit dem Darm an, gleichzeitig war meine Leber so heftig entzündet, dass die Ärzte Panik hatten, ich könne die Leber verlieren oder eine chronische Entzündung bekommen. Ich lag zwölf Tage in der Klinik, guckte nur aus dem Fenster. Es war brutal, ein arger Kollateralschaden.“

Im März 2017 war bei dem Hallen-Weltmeister von 2003, der 1997 als erster deutscher Stabhochspringer über sechs Meter hoch gesprungen war, Leukämie diagnostiziert worden. Seitdem musste er fünf Chemotherapien, eine Stammzellentransplantation und Bestrahlungen über sich ergehen lassen. Zeitweise schien der Krebs besiegt, doch im Januar 2018 erfolgte ein Rückschlag, als seine Ärzte erneut Krebszellen entdeckten. Lobinger kämpfte und zeigte sich in TV-Shows, um über sein Buch „Verlieren ist keine Option. Mein Kampf gegen den Krebs“ zu sprechen.

Tim Lobinger in der aktuellen "Bunte"

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