Eskalierter Streit um Wodka ist Fall fürs Gericht

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Justitia und Akten
Justitia mit Holzhammer und Aktenstapel. (Foto: Volker Hartmann/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Als Rache für verwehrten Wodka soll ein Mann in einer Schweinfurter Flüchtlingsunterkunft versucht haben, einen Mitbewohner mit einem Messer umzubringen. Der im Jahr 1996 geborene Angeklagte muss sich dafür heute vor dem Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung vor.

Nach Darstellung der Behörde hatte der Mann im Oktober mit mehreren Leuten Alkohol getrunken. Als ihm das Opfer keinen weiteren Wodka geben wollte, schlug der Angeklagte ihm den Vorwürfen zufolge ins Gesicht. Der Kontrahent soll sich mit der Faust gewehrt haben.

Um sich dafür zu rächen, suchte der Angeklagte den Angaben nach später mit einem Messer bewaffnet das Opfer in dessen Zimmer auf. Er lauerte demnach vor der Tür, bis diese geöffnet wurde - und stach in Richtung des Gesichts des Opfers zu. Der Angegriffene konnte ausweichen und wurde nur an der Lippe verletzt. Es sind zwei weitere Termine angesetzt, ein Urteil könnte am 13. Mai fallen.

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