Energieversorger springen für insolventen Anbieter BEV ein

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Deutsche Presse-Agentur

Hessische Versorger lassen Kunden der insolventen BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft nicht im Kalten und Dunkeln sitzen. Hessens größter Energieanbieter Mainova teilte am Freitag mit, als Grundversorger eine lückenlose Versorgung zu garantieren. Nach ersten Schätzungen seien bis zu 5000 Kunden in Frankfurt von der Insolvenz des Billiganbieters betroffen. Der Wiesbadener Strom- und Gasanbieter ESWE übernimmt nach eigenen Angaben die Versorgung der Betroffenen in der Landeshauptstadt.

Das Münchner Unternehmen hatte Mitte der Woche die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt und dies mit Schwierigkeiten aufgrund gestiegener Energie-Beschaffungskosten begründet. Über das Geschäftsgebaren des 2013 gegründeten Unternehmens hatte es laut Medienberichten immer wieder Kundenbeschwerden gegeben.

Bundesweit sollen Kunden unter anderem erst mit günstigen Preisen gelockt worden sein, bevor BEV dann die Preise massiv erhöhte. Laut „Wirtschaftswoche“ war in der Folge das Geschäftsmodell wegen zu hoher Kündigungsquoten in Schieflage geraten. Die Bundesnetzagentur hatte Anfang des Jahres ein Aufsichtsverfahren gegen den Energieversorger eingeleitet.

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Verbraucherzentrale Niedersachsen zu Kundenbeschwerden

Mitteilung Mainova

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