Eisenbichler: Keine Medaillen-Vorgaben für Biathlon-WM

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Bernd Eisenbichler
Bernd Eisenbichler, sportlicher Leiter Biathlon des Deutschen Skiverbandes. (Foto: Sven Hoppe / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Für die anstehende Biathlon-Weltmeisterschaft gibt es für die deutschen Skijäger keine Medaillenvorgabe. „Ich erwarte von allen Athleten und Betreuern, dass sie in Antholz alles geben. Dass wir versuchen werden, unser Leistungsmaximum abzurufen, ist auch klar. Aber das werden andere Nationen auch versuchen. Und deswegen machen Medaillenvorgaben für mich wenig Sinn“, sagte Bernd Eisenbichler, der neue Sportliche Leiter der deutschen Biathleten, im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

„Es ist natürlich klar, dass wir in den Staffeln um Medaillen kämpfen. Und dass wir natürlich auch in den Einzelrennen schon die eine oder andere Medaille gewinnen wollen. Aber eine Zahl werde ich bewusst nicht nennen, das macht wenig Sinn“, sagte der 44-Jährige.

Die Biathlon-WM beginnt am Donnerstag mit dem Rennen der Mixed-Staffel und geht bis zum 23. Februar.

Eisenbichler, der frühere Biathlon-Chef der US-Amerikaner, findet, dass in Deutschland das Verständnis dafür wachsen müsse, dass die Konkurrenz sich extrem entwickelt habe. „Ich glaube, dass Biathlon - und ich bin jetzt 20 Jahre dabei - noch nie so stark war in der internationalen Konkurrenz, sowohl bei den Damen als auch bei den Herren“, sagte Eisenbichler. Seine Arbeit in den USA hatte der Bayer bei der Hochfilzen-WM 2017 mit dem Überraschungstitel für Lowell Bailey und der Silbermedaille für Susan Dunklee gekrönt.

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Eisenbichler beim DSV

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