„Dreiviertelblut - Weltraumtouristen“: Fröhlich, bairisch

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Deutsche Presse-Agentur

Schon viele Male hat der Regisseur Marcus H. Rosenmüller mit dem Filmkomponisten Gerd Baumann zusammengearbeitet. Bei seinem erfolgreichen Kinodebüt „Wer früher stirbt, ist länger tot“ ebenso wie bei seinem Fußball-Drama „Trautmann“. Nun hat Rosenmüller Baumann, dem Sänger Sebastian Horn und ihrer Band Dreiviertelblut einen Dokumentarfilm gewidmet. „Dreiviertelblut - Weltraumtouristen“ zeigt zwei Musiker, die über große Themen sinnieren wie Leben, Tod, Vergänglichkeit, Liebe und Heimat. In der Musik finden sie ihren ganz eigenen, oft philosophischen Zugang.

Rosenmüller dreht keinen klassischen Musikfilm, sondern nimmt die Zuschauer mit auf eine nachdenkliche, aber auch humorvolle Reise in schwarz-weißen Bildern. Sebastian Horn steigt aus einem Loch im tiefen Schnee mit einer Leiter an die Erdoberfläche. Sein Ziel: eine verfallene Hütte im Wald. Dorthin kommt auch Gerd Baumann, aus dem All, im Astronautenanzug. Während sie nebeneinander auf der Bank sitzen, reden sie über Zeit, Vergänglichkeit und den Sinn des Lebens.

Der Weltraum wird dabei zum Ort, der den Blick auf die Sorgen und Nöte auf der Erde ganz klein werden lässt. So wie in dem Lied „Ois is koid“ (Alles ist kalt), wo sich die Weltkugel wie ein blauer Stein im weiten Universum dreht. Dazu die Musik von Dreiviertelblut - sehnsuchtsvoll und poetisch, melancholisch, aber auch humorvoll und fröhlich. Neben einem Auftritt im Circus Krone in München gibt es bisher unveröffentlichte Aufnahmen eines Konzerts im Münchner Prinzregententheater zu sehen mit den Münchner Symphonikern unter Leitung von Olivier Tardy.

Dreiviertelblut - Weltraumtouristen

Band Dreiviertelblut

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