Doppelpack zum Schluss: Fürth bezwingt St. Pauli 3:0

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Branimir Hrgota in Aktion
Branimir Hrgota von Fürth spielt gegen Sebastian Ohlsson (l-r) von Pauli. (Foto: Timm Schamberger / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die SpVgg Greuther Fürth hat einen erfolgreichen Start in die Rest-Rückrunde der 2. Fußball-Bundesliga hingelegt und dem FC St. Pauli einen Tiefschlag versetzt. Die Franken siegten am Dienstagabend vor 9220 Zuschauern völlig verdient mit 3:0 (1:0). Branimir Hrgota (43. Minute) mit einem Linksschuss aus knapp 30 Metern sowie Jamie Leweling (86.) und Daniel Keita-Ruel (90.+2) erzielten die Treffer für die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl. Die Fürther kletterten vorübergehend auf den siebten Tabellenplatz, St. Pauli wartet noch immer auf den ersten Auswärtssieg der Saison.

Nach seinem vor der Winterpause erlittenen Muskelfaserriss kehrte Kapitän Marco Caligiuri in die Viererkette zurück. Abwehrkollege Mergim Mavraj schaffte nach seinen Adduktorenproblemen noch nicht den Sprung in den Kader. Die Gäste aus Hamburg mussten ohne Mittelfeldspieler Mats Möller Daehli auskommen, der zum KRC Genk abgewandert war.

Die erste Chance zur Führung hatten die Franken. Nach einem Fehler von Luca-Milan Zander bei der Ballannahme umkurvte Hrgota in der siebten Minute Keeper Robin Himmelmann auf der linken Seite, sein Schuss aus spitzem Winkel landete jedoch nur am Außennetz. Ein vermeintlicher Treffer von St. Paulis Henk Veerman (17.) zählte nach Einsatz des Videoreferees nicht. Der Niederländer hatte einen weiten Pass regelwidrig mit dem Oberarm mitgenommen.

Noch vor der Pause musste Fürths Trainer Stefan Leitl Julian Green (32.) rausnehmen, der nach einem unglücklichen Zweikampf nur noch humpelte. Youngster Leweling kam in die Partie. Kurz vor Ende der ersten Hälfte sorgte Hrgota für den Höhepunkt. Der Schwede wurde nicht richtig angegriffen und knallte einen Linksschuss aus knapp 30 Metern einfach ins Tor. Es war sein neuntes Saisontor.

Die Fürther drängten in der zweiten Hälfte auf das 2:0, das Vorhaben ging aber erstmal nicht auf. Im Mittelfeld neutralisierten sich in der Folge beide Teams weitgehend. Die Franken setzten indes noch einzelne Akzente durch Hrgota oder Leweling, der Himmelmann kurz vor dem Abpfiff nochmal düpierte und alles klar machte. Keita-Ruel setzte schließlich den Schlusspunkt.

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