CSU-Generalsekretär: Freie Wähler spalten bürgerliches Lager

Söder und Blume
Markus Söder (l, CSU), Ministerpräsident von Bayern, und Markus Blume, CSU-Generalsekretär. (Foto: Peter Kneffel / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die bundespolitischen Ambitionen der Freien Wähler schaden nach Ansicht der CSU dem bürgerlichen Lager. „Jede Stimme für die Freien Wähler bringt die Grünen näher ans Kanzleramt, denn die Freien Wähler schwächen und spalten das bürgerliche Lager“, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume der Mediengruppe „Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung“ (Freitag).

Nachdem die Freien Wähler inzwischen bei jeder Wahl in Deutschland antreten würden, seien sie längst eine „ganz normale Partei geworden, obwohl sie das nie sein wollten“, sage Blume. „Die Freien Wähler haben damit ihre Unschuld verloren.“

Deutliche Kritik übte Blume auch an den Plänen von Freie-Wähler-Chef und Bayerns Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger: „Ich hoffe nicht, dass Hubert Aiwanger als bayerischer Wirtschaftsminister plötzlich amtsmüde geworden ist.“ Mit seiner Ankündigung, nach Berlin wechseln zu wollen, sollten die Freien Wähler den Einzug in den Bundestag schaffen, „wird jetzt aber deutlich, dass das Herz der Freien Wähler nicht nur für Bayern schlägt.“

© dpa-infocom, dpa:210610-99-941432/2

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Vermisstenfahndung: Die Polizei sucht diesen Mann

Seit Donnerstagabend wird der 44-jährige Heiko Rebenstorf vermisst. Polizei und Angehörige befürchten, dass ihm etwas zugestoßen sein könnte oder er sich in einer hilflosen Lage befindet.

Heiko Rebenstorf befand sich aktuell auf einem Krankenhausaufenthalt in Bad Saulgau. Dort wurde er am Donnerstag zuletzt gegen 11 Uhr gesehen, als er mit seinem grauen Audi A4 Avant (Baujahr 1996) wegfuhr.

Vermutlich dürfte er zwischenzeitlich seine Wohnanschrift in Dornstadt (Alb-Donau-Kreis) aufgesucht haben.

 Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz liegt bei 18,6. Der Kreis Tuttlingen dümpelt allerdings immer noch bei über 50 herum.

Warum hinkt der Kreis Tuttlingen so lange bei der Inzidenz hinterher?

Viele sind fast verzweifelt in den vergangenen Wochen: Während andernorts die Menschen schon in den Biergärten saßen, oszillierten die Corona-Fallzahlen immer noch um die 50, das brachte den Kreis weit vorn in die bundesdeutsche Top Ten. Auch nach detaillierter Rückfrage kann das Landratsamt keine schlüssige Erklärung dafür nennen.

Auf unsere Anfrage nennt Sozialdezernent Bernd Mager das bekannte Argument: Der Kreis Tuttlingen sei produktions- und industriestark.

 Der Verein „Bürger helfen Bürgern“ ist sauer: 30 von 100 Impfwilligen nehmen ihren Termin im Impfzentrum Hohentengen nicht wahr

Impfwillige lassen ihre Termine sausen

Die Ehrenamtlichen des Bad Saulgauer Vereins „Bürger helfen Bürgern“ opfern seit Wochen ihre Freizeit, um Impftermine für Bad Saulgauerinnen und Bad Saulgauer für das Kreisimpfzentrum in Hohentengen zu vereinbaren. Doch kürzlich hat die Vorsitzende Elisabeth Gruber aus dem Impfzentrum eine Rückmeldung erhalten, die sie zornig macht: Ein Drittel der Impflinge erschien nicht zum Termin.

Der Verein „Bürger helfen Bürgern“ registriert die Impfwilligen aus Bad Saulgau, teilt ihnen per E-Mail die Termine und den Impfstoff mit und schickt ...

Mehr Themen