Bucerius Kunstforum zeigt Kunst der 20er-Jahre

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Deutsche Presse-Agentur

Welche Werke schufen die Künstler zwischen den beiden Weltkriegen? Waren die Gemälde bestimmt von der Schwere des Krieges, Leichtigkeit und Lebenslust oder der herannahenden Unterdrückung durch den Nationalsozialismus? Antworten auf diese Fragen will die neue Ausstellung im Bucerius Kunstforum liefern. Unter dem Titel „Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre“ werden etwa 40 Gemälde, mehr als 115 Fotografien sowie Collagen und Druckgrafiken aus der Zeit nach 1918 gezeigt.

Dabei werden Malerei und Fotografie bewusst in Beziehung zueinander gesetzt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausarbeiten zu können, wie das Museum mitteilte. Die Neue Sachlichkeit mit ihrer wirklichkeitsnahen Wiedergabe findet sich in den Bildern von Otto Dix, Hannah Höch und Christian Schad sowie den Fotoarbeiten von László Moholy-Nagy, August Sander und Albert Renger-Patzsch wieder. Die Ausstellung rund um das Epochenbild der Weimarer Republik wird am 9. Februar eröffnet. Die in Zusammenarbeit mit dem Münchner Stadtmuseum entstandene Schau ist bis zum 19. Mai zu sehen. Ab 2020 wird sie in München gezeigt.

Infos zur neuen Ausstellung im Bucerius Kunst Forum

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