Bayerns Ministerpräsident macht sich mit Raumfahrt-Plänen zum Gespött

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Mit rund 700 Millionen will die Staatsregierung Bayern zum Luft- und Raumfahrtstandort Nummer eins machen. Doch im Netz gibt es Hohn und Spott für „Bavaria One“.

Für süffisante Bermerkungen sorgt dabei nicht nur ein Detail - das Logo des Programms, das ausgerechnet das Konterfei des Ministerpräsidenten selbst ziert - sondern auch die Raumfahrt-Idee ansich.

Unter einem Tweet Söders gingen innerhalb eines Tages mehr als 100 Kommentare ein, darunter einige Foto-Montagen, mit denen der CSU-Politiker durch den Kakao gezogen wird. Unter dem Hashtag #Söder gingen tausende weitere Bemerkungen ein.

Auch für den politischen Gegner sind die Raumfahrt-Pläne mitten im Wahlkampf ein gefundenes Fressen. So zeigte der Memminger Kandidat der Freien Wähler, Michael Moser, Söder als Jedi-Ritter - in Anlehnung an die Kultreihe "Krieg der Sterne". 

Auch Martin Hagen, FDP-Spitzenkandidat für Bayern, nahm Söder aufs Korn - mit diesem Tweet:

Häme gibt es auch von Alexander Bonde, ehemaliger Minister für ländlichen Raum in Baden-Württemberg.

 

Bereits in der Vergangenheit war Markus Söder immer wieder zur Zielscheibe von Hohn und Spott aus dem Netz geworden. Zuletzt wurden seine Pläne, mit einem Flugtaxi über die Staatskanzlei fliegen zu wollen, karikiert. Für Spott sorgte zudem ein Bild, dass den bayerischen Ministerpräsidenten dabei zeigt, wie er durch ein verschlossenes Fernglas schaut.

Hat er den Durchblick? Dieses Foto sorgte im Netz für Hohn und Spott. (Foto: dpa)
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