Bayerns Autohandel verzeichnet 2020 Umsatzeinbußen

Deutsche Presse-Agentur

Der Umsatz im Autohandel in Bayern ist im Jahr 2020 gegenüber 2019 um 2,5 Prozent zurückgegangen - preisbereinigt sogar um 4,2 Prozent. Gleichzeitig sei die Zahl der Beschäftigten im bayerischen Automobilsektor um ein Prozent zurückgegangen, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Dienstag in Fürth mit. Drei der vier Wirtschaftszweige des Kfz-Handels hätten im vergangenen Jahr Umsatzeinbußen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen müssen.

Am stärksten war der Einbruch den Angaben zufolge im Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör mit etwa acht Prozent. Im Bereich Krafträder sei der Umsatz dagegen um rund 20 Prozent gegenüber 2019 gestiegen, wie das Landesamt mitteilt.

Im Dezember 2020 sei der Umsatz in Bayerns Automobilsektor gegenüber dem Vorjahresmonat preisbereinigt um 17,5 Prozent gewachsen. Ein Grund für den enormen Umsatzanstieg im Dezember ist nach Einschätzung der Statistiker die Mehrwertsteuer, die wegen der Corona-Krise befristet bis Ende 2020 auf 16 Prozent gesenkt worden war.

© dpa-infocom, dpa:210223-99-558407/2

Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik

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