Bayern will Fachkräftemangel mit Alten und Frauen bekämpfen

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Im Kampf gegen den Fachkräftemangel setzt Bayerns Wirtschaft auch auf ältere Arbeitnehmer oder Frauen in Teilzeit. Bis zum Jahr 2023 sollen durch eine gemeinsame Initiative von Staatsregierung und der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft im Freistaat 250 000 zusätzliche Arbeitskräfte gefunden werden. „Dabei steht für uns das noch schlummernde heimische Potenzial im Vordergrund“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag bei der Unterzeichnung des Fachkräfteabkommens in München. Daneben sei die gezielte Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland ein weiterer Baustein für eine Strategie zur Fachkräftesicherung.

Mit rund 5,6 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und einer Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent gibt es in Bayern praktisch Vollbeschäftigung. Prognosen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2023 rund 250 000 und bis 2030 mehr als 500 000 Fachkräfte in Bayern fehlen werden. Neben Älteren und Frauen in Teilzeit will die Wirtschaft auch auf Langzeitarbeitslose, Jugendliche ohne Berufsausbildung und Menschen mit Behinderungen zugehen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen