Bayern genehmigt in erster Jahreshälfte weniger Wohnungen

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Deutsche Presse-Agentur

Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen ist in Bayern im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Zwischen Januar und Juni seien von den zuständigen Genehmigungsbehörden 954 Wohnungen weniger als ein Jahr zuvor für den Bau freigegeben worden. Das teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Montag in Fürth mit. Der Rückgang mache sich vor allem in den Regierungsbezirken Oberbayern, der Oberpfalz (jeweils minus 8,6 Prozent) und Schwaben (minus 1,6 Prozent) bemerkbar, während in den fränkischen Regierungsbezirken Zuwächse von bis zu 14,2 Prozent (Oberfranken) verzeichnet wurden.

Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 35 646 neue Wohnungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie in Gewerbebauten genehmigt. Das Institut der Deutschen Wirtschaft hatte erst vor wenigen Wochen eine Studie vorgelegt, die zeigt, dass vor allem in den Städten zu wenig gebaut wird, um der an vielen Stellen grassierenden Wohnungsnot zu begegnen. In ländlichen Regionen werde dagegen an einigen Stellen sogar zu viel gebaut, heißt es in der Studie.

Mitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik

Studie Institut der Deutschen Wirtschaft

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