Bayerisches Zentrum für Künstliche Intelligenz eröffnet

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Ein Roboter
Ein Roboter läuft im neuen bayerischen Zentrum für Künstliche Intelligenz durch einen Raum. (Foto: Sven Hoppe / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (CSU) hat am Dienstag das Bayerische Zentrum für Künstliche Intelligenz (KI) in der Landeshauptstadt eröffnet. „Im Zeitalter der Digitalisierung und zunehmenden Vernetzung von Menschen, Maschinen und Prozessen werden Daten zu einer immer wichtigeren Ressource“, erklärte Pschierer. „Künstliche Intelligenz entwickelt sich dabei zur Schlüsseltechnologie, um aus den vorliegenden großen Datenmengen das nötige Wissen für Effizienzsteigerungen, innovative Geschäftsmodelle und neue Produkte ableiten zu können.“

Im neuen KI-Zentrum sollen bis zu 70 Forscher und Partner aus Industrie und öffentlicher Verwaltung an verlässlichen und sicheren KI-Methoden forschen und Softwarelösungen entwickeln: Entscheidungs- und Kontrollsysteme wie selbstlernende Software für autonome Fahrzeuge und Service-Drohnen, cloudgesteuerte Produktionsanlagen, Energie- und Versorgungsinfrastrukturen oder auch digitale Dienste für die öffentliche Verwaltung.

Angesiedelt ist das KI-Zentrum beim Münchner Forschungsinstitut fortiss, dass zu zwei Dritteln dem Freistaat und zu einem Drittel der Fraunhofer-Gesellschaft gehört. Leiten werden es Harald Rueß, wissenschaftlicher Direktor, und Helmut Krcma, Sprecher des Direktoriums. Wirtschaftsminister Pschierer will 20 Millionen Euro in den Ausbau des Zentrums investieren und dadurch die Möglichkeiten zu Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ausbauen. „Unser Ziel ist die Technologieführerschaft beim Thema Künstliche Intelligenz“, sagte er.

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