Bayerischer Museumspreis geht nach Schwaben und Oberbayern

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Der Bayerische Museumspreis geht in diesem Jahr an das Museum Oberschönenfeld in Schwaben und das Staffelseemuseum Seehausen in Oberbayern. Die beiden Preisträger wurden am Donnerstag beim 20. Bayerischen Museumstag in Neumarkt in der Oberpfalz bekanntgegeben.

Das vom Bezirk Schwaben getragene Museum Oberschönenfeld erhält den mit 20 000 Euro dotierten Preis in der Kategorie der Museen mit haupt- oder nebenamtlich-wissenschaftlicher Leitung für die neu konzipierte Dauerausstellung im Nebengebäuden des dortigen Klosterkomplexes. Die Museumsmacher im Landkreis Augsburg hätten sich dafür entschieden, viel mehr als die Gegenstände an sich und knappe Informationen zu ihrem Kontext zu zeigen, heißt es in der Laudatio. Vielmehr erzähle die Ausstellung Geschichten über Menschen, ihr Leben und ihre Schicksale. So werde beim Rundgang der Alltag im ländlichen Schwaben vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis hin zur Gegenwart lebendig.

Das Staffelseemuseum des Seehausener Heimatvereins im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wurde ausgezeichnet, weil es im Obergeschoss des alten Pfarrhofs „den Dreiklang von Naturraum, Geschichte und Kunst, der die Gemeinde prägt, erfahrbar macht“. Jedem der genannten Themenbereiche werde ein eigener Raum gewidmet. Der Preis in der Kategorie der ehrenamtlich geführten Museen ist mit 10 000 Euro dotiert.

Der Bayerische Museumspreis wird in zwei Kategorien von der Versicherungskammer Kulturstiftung ausgelobt.

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