Autokäufer in China und USA bringen Audi starkes Quartal

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Deutsche Presse-Agentur

Dank einer starken Nachfrage in China und den USA hat Audi im ersten Quartal zehn Prozent mehr Autos verkauft als vor einem Jahr. In Europa bremsten die laufenden Modellwechsel den Absatz zwar. Trotzdem schaffte die Ingolstädter VW-Tochter mit rund 464 000 verkauften Fahrzeugen den besten Jahresstart ihrer Geschichte.

In China sei die Mittelklasse-Limousine A4 der wichtigste Wachstumstreiber gewesen. Audi habe dort im März 31 Prozent mehr Autos ausgeliefert als im - durch einen Händlerstreit belasteten - Vorjahresquartal, teilte das Unternehmen am Montag mit. In den USA legte Audi auf niedrigem Niveau um gut 7 Prozent zu, mehr als die Hälfte der dort verkauften Wagen waren SUV-Modelle.

In Deutschland dagegen sank der Absatz um 9 Prozent, in Europa insgesamt um 6 Prozent. „Mit den Modellen Audi A7, A6, A1 und Q3 erneuern wir im Jahresverlauf allein in Europa rund ein Viertel unseres Absatzes“, erklärte Vertriebsvorstand Bram Schot.

Konkurrent Mercedes-Benz hatte im ersten Quartal 594 000 Autos mit dem Stern verkauft und damit um 6 Prozent zugelegt. BMW will seine Absatzzahlen an diesem Freitag (13.04.) veröffentlichen.

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