Auszeichnung für Bayerns jüngste Erfinder

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Landesfinale "Schüler experimentieren"
Johannes Pabst präsentiert ein Computerprogramm zum berechnen von Wummzahlen. (Foto: Armin Weigel / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Eine automatische Bremse für Rollatoren, ein Sudoku-Löser und eine durch Kopfbewegungen steuerbare Armprothese haben in diesem Jahr die Jury beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ überzeugt. Zwei Tage lang präsentierten Bayerns Nachwuchsforscher ihre Arbeiten im niederbayerischen Dingolfing. Am Dienstag wurden die besten Projekte ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich mehr als 90 Mädchen und Buben an dem Wettbewerb beteiligt.

Gekürt wurden Arbeiten in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik, Mathematik und Informatik sowie Technik. Der Wettbewerb „Schüler experimentieren“ ist die Juniorsparte von „Jugend forscht“.

Unter den Projekten waren viele mit Praxisbezug: So haben drei Mädchen eine Maschine gebastelt, die T-Shirts zusammenfaltet. Ein Tüftler hat eine treppensteigende Einkaufshilfe entwickelt, es gab eine Semmelschneidemaschine zu sehen und ein Gerät, das die Belastbarkeit von Haargummis testet.

Die Arbeiten zeugten vom Erfindergeist der Kinder und Jugendlichen in Bayern, sagte Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner (CSU) bei der Preisverleihung. Mit ihrer Teilnahme stellten die Schüler ihr großes Interesse für die MINT-Fächer unter Beweis. „Sie haben mit ihrem Wissen, ihrem Können und ihren vielfältigen kreativen Ideen Projekte realisiert, die nicht nur die Jury begeistern.“

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