Ausstellung zum „Blauen Reiter“ und Alfred Kubin eröffnet

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Alfred Kubins «Die männliche Sphinx»
Die Zeichnung „Die männliche Sphinx“. (Foto: Eberhard Spangenberg/Städtische Galerie im Lenbachhaus, München VG Bild-Kunst, Bonn 2018/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der österreichische Zeichner Alfred Kubin und seine Verbindungen zur Künstlergruppe Blauer Reiter stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung im Münchner Lenbachhaus. Kubin (1877-1959) werde oft als Gründungsmitglied der Vereinigung genannt, seine konkreten Beziehungen zu dem Künstlerkreis seien jedoch so gut wie unbekannt, teilte die Städtische Galerie am Montag in München mit, wo die Ausstellung bis zum 17. Februar 2019 zu sehen ist. „Phantastisch! Alfred Kubin und der Blaue Reiter“ zeigt mehr als 140 Werke, Fotos und Dokumente, von Kubin und anderen berühmten Künstlern wie August Macke, Wassily Kandinsky, Paul Klee oder Gabriele Münter.

Kubins erste Ausstellung in München wurde 1904 von Kandinsky in der Künstlervereinigung Phalanx präsentiert. 1909 kam der Österreicher zur Neuen Künstlervereinigung München (NKVM). Als sich 1911 wegen eines Streits über künstlerische Ansichten der Blaue Reiter abspaltete, trat auch Kubin aus der NKVM aus. Bei der zweiten Ausstellung des Blauen Reiters 2012 war er mit eigenen Werken vertreten. „Für Kubin selbst galt die Gegenwart, in der er lebte, als eine Zeit der Krisen“, schreibt der Lenbachhaus-Direktor Matthias Mühling im Vorwort zum Ausstellungskatalog. „In seinen Bildern vermischt sich die traumatische Weltsicht des Künstlers mit der generellen Unruhe seiner Zeit.“

Phantastisch! Alfred Kubin und der Blaue Reiter

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