Augsburg-Manager versteht öffentliche Zurückhaltung

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Deutsche Presse-Agentur

Der einstige Fußball-Weltmeister Stefan Reuter hat Verständnis für Profis, die sich in der Öffentlichkeit zurückhalten. Der Sport-Geschäftsführer von Bundesligist FC Augsburg sagte der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag-Ausgabe): „Wenn Spieler sich öffnen, bekommen sie kaum noch Ruhe, weil es oft medial größer gemacht wird. Daher verhalten sie sich in der Öffentlichkeit passiver.“

Der frühere Nationalspieler und Weltmeister von 1990 erklärte, durch die Handy-Generation könne sich kein Spieler sicher sein, dass er nicht beobachtet werde. Damit müssten die Spieler lernen umzugehen. Die Vereine hätten mitunter andere Interessen. „Wir wollen aber auch ein gewisses Maß an Publicity und Werbung. Deshalb dürfen wir uns nicht beschweren, wenn ein Stück Privatsphäre fehlt“, sagte Reuter.

Profil Reuter auf DFB-Homepage

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