Auf den Hund gekommen: Frauen streiten vor Gericht

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Bearded Collie
Der Hund "Paddy" der Rasse Bearded Collie steht in Lengenfeld (Bayern) in einem mit Schnee bedeckten Garten. (Foto: Nicolas Armer/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Kurioser Zwist um einen Vierbeiner: Zwei Frauen haben sich vor dem Amtsgericht Nürnberg um einen Hund gestritten. Konkret ging es um einen Bearded Collie. Das Tier mit grau-schwarzem Fell hatte Zuflucht bei der Untermieterin seines Frauchens gefunden, während die Besitzerin einige Monate krank war.

Das Problem: Die Hundesitterin wollte den Vierbeiner danach nicht wieder herausrücken. Sie forderte allerdings mehr als 2100 Euro für Futter, Fellpflege, Physio und Medikamente. Die Besitzerin klagte ihr Haustier wieder ein. Das Amtsgericht entschied, dass der Collie wieder nach Hause muss und die Besitzerin 430 Euro für Medikamente erstatten muss, wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte. Das Urteil ist schon seit 2017 rechtskräftig.

Pressemitteilung des Amtsgerichts Nürnberg

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