Aschaffenburg träumt von Pokal-Los Frankfurt

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Ein Fußball fliegt ins Netz
Ein Fußball fliegt ins Netz. (Foto: Jan Woitas / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Zweitliga-Aufsteiger Würzburger Kickers hat seinen Startplatz im DFB-Pokal längst sicher, Regionalligist SV Viktoria Aschaffenburg kann auf das lukrative Ticket noch hoffen. Im unterfränkischen Toto-Pokal-Halbfinale am Dienstag (17.45 Uhr) wollen die Aschaffenburger ihrem Sehnsuchtsziel bis auf einen letzten Schritt nahekommen. Bezwingt der Fußball-Viertligist in der Neuauflage des Vorjahresfinals die favorisierten Würzburger, fehlt ihm noch ein Sieg gegen Drittligist 1860 München im Finale am Samstag und das prickelnde Erstrundenduell im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt am 12. September wäre perfekt.

Die „Löwen“ sind ihrerseits in Lauerstellung und ziehen in die Hauptrunde gegen die Hessen ein, wenn die Kickers gewinnen. „Die Vorfreude ist schon da, weil jetzt einfach jeder wieder in den normalen Modus, sprich Wettkampf, möchte. Es ist nur schade, dass wir unsere Highlights, wie das Pokalspiel, nicht mit unseren Fans beziehungsweise Zuschauern feiern dürfen“, meinte Aschaffenburgs Trainer Jochen Seitz. Beim Vorjahresfinale in Nicht-Corona-Zeiten, das die Würzburger mit 3:0 gewannen, waren noch mehr als 6000 Fans vor Ort dabei gewesen, erinnerte Verbands-Spielleiter Josef Janker.

Mit ihrem Aufstieg in die 2. Liga dürfen sich die bereits für den DFB-Pokal qualifizierten Kickers auf das Duell am 14. September gegen Hannover 96 freuen. Ihrem Toto-Pokal-Kontrahenten Aschaffenburg kommen sie nun bei der geplanten Live-Übertragung organisatorisch und finanziell entgegen. Sportlich möchten die Würzburger aber keine Freundschaftsdienste leisten.

„Wir wollen das Halbfinale unbedingt gewinnen und ins Endspiel einziehen. K.o.-Spiele sind immer eine besondere Herausforderung, die wir gemeinsam meistern wollen“, sagte Kickers-Coach Michael Schiele. „Das Spiel in Aschaffenburg ist ein Härtetest unter Wettkampfbedingungen, daher ist die Anspannung auch groß.“

Gewinnen die Würzburger ihr Halbfinale, ist Endspielgegner 1860 München für die erste DFB-Pokal-Runde qualifiziert und darf seinerseits auf eine Überraschung gegen die Eintracht hoffen. Die „Löwen“ stehen durch den Halbfinal-Verzicht des FC Memmingen schon länger als Toto-Pokal-Finalist fest.

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