Alpenvolleys vor Halbfinal-Premiere: „Volles Risiko gehen“

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Deutsche Presse-Agentur

Schon in ihrem ersten Bundesligajahr dürfen die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching vom Einzug ins Finale träumen. Der Fusionsverein aus TSV Unterhaching und Hypo Tirol Innsbruck reist zum ersten Halbfinal-Duell am Sonntag (14.30 Uhr) zu Rekordmeister VfB Friedrichshafen. Der Verein vom Bodensee ist in dieser Ligasaison allerdings noch ungeschlagen. Wer in den Halbfinal-Playoffs zuerst zwei Spiele gewinnt, erreicht das Finale.

Hypo-Trainer Stefan Chrtiansky sagte vor dem ersten Kräftemessen: „Wir möchten gut spielen und erfrischenden Volleyball zeigen. Wenn wir unser Niveau halten können, dann ist einiges möglich. Wir möchten jede Gelegenheit, die sich uns bietet, nutzen und volles Risiko gehen.“ Mit dem Einzug ins Halbfinale hat der Verein von Chefstratege Hannes Kronthaler sein Ziel in der Premierensaison schon übererfüllt: Als Vorgabe vor der Premierensaison galt mindestens Platz fünf.

„Das Ziel haben wir erreicht. Die Jungs sollen jetzt Spaß haben am Spiel und vielleicht können wir die Entscheidung bis zum dritten Spiel hinauszögern“, sagte Chrtiansky weiter, dessen Team Spiel zwei am Mittwoch (19.00 Uhr) in der Innsbrucker Olympiahalle austrägt. Im Viertelfinale hatten die Hachinger die SWD Powervolleys Düren mit 2:1 nach Siegen ausgeschaltet.

Im Mai vergangenen Jahres hatte die Volleyball Bundesliga ihre erste Wildcard für die höchste deutsche Spielklasse an den früheren Pokalsieger Unterhaching, der sich 2014 aus Geldnot zurückgezogen hatte, vergeben. Für das Gemeinschaftsprojekt zog sich der zehnmalige österreichische Meister Hypo Tirol Innsbruck aus der heimischen Liga zurück.

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