50 Millionen Euro zur Umsetzung von MVV-Tarifreform

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Hand stempelt Streifenkarte
Hand stempelt eine Streifenkarte an der U-Bahn am Max-Weber-Platz in München (Oberbayern). (Foto: Frank Leonhardt/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Mit einem 50 Millionen-Euro-Zuschuss will die Staatsregierung die ins Stocken geratene Reform des Tarifsystems im öffentlichen Personennahverkehr im Großraum München retten. „Unser Ziel ist es, dass der ÖPNV günstiger, schneller und verlässlicher wird“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag in München nach einem Treffen mit allen kommunalen Vertretern im Münchner Verkehrsverbund (MVV). Dazu brauche es mehr Linien, mehr Fahrzeuge und ein besseres Preisangebot.

Der Zuschuss der Staatsregierung setzt sich zusammen aus zwei Töpfen - 35 Millionen Euro stehen laut Verkehrsministerin Ilse Aigner den Kommunen zur Kompensation kurzfristiger Mindereinnahmen infolge der Tarifreform zur Verfügung, die restlichen 15 Millionen sollen zur Verbesserung der Taktfrequenzen auf den Außenästen der S-Bahn auf den Außenästen eingesetzt werden. Aigner geht davon aus, dass der angepeilte Start der Tarifreform im Juni 2019 nicht zu halten ist und erst zum Dezember 2019 greifen kann.

Sitzungsunterlagen Mobilitätsausschuss im Landkreis München

MVV München

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