Rettungswagen
Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht über eine Straße. (Foto: Nicolas Armer/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Zwei Kinder sind in dieser Woche von Hunden angefallen und verletzt worden. Ein sechsjähriger Junge war in Laudenbach (Rhein-Neckar-Kreis) mit seiner Mutter auf dem Fußweg unterwegs, als der Rottweiler ihn zu Boden warf und in die Schulter biss. Das Tier war nach Angaben der Polizei vom Freitag angeleint. Sofort sei der Hundeführer eingeschritten und habe den Hund von dem Kind getrennt.

Neben dem eingeleiteten Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Hundeführer prüft die zuständige Behörde auch Maßnahmen gegen den Halter, der nicht dabei war. Unter anderem geht es um die Frage, ob der Hund in Zukunft einen Maulkorb tragen muss. Die Bisswunde des Jungen wurde am Mittwoch im Krankenhaus versorgt.

Im Fall eines anderen Hundeangriffs auf einen Dreijährigen in Oberstenfeld (Kreis Ludwigsburg) am Dienstag könnte es sich um einen Kampfhund handeln. Der Hund, der als Mischling gemeldet war, sehe aus wie ein American Staffordshire Terrier, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag. Zuvor hatten verschiedene Medien darüber berichtet. Die Rasse müsse noch eindeutig geklärt werden.

Es seien noch spezielle Untersuchungen notwendig, erläuterte der Polizeisprecher. Für einen Kampfhund wäre eine Erlaubnis nötig. Das Tier hatte den Jungen ins Gesicht gebissen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und das Tier beschlagnahmt.

Ursprüngliche Mitteilung zu Attacke in Oberstenfeld

Mitteilung zu Attacke in Laudenbach

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