Wetterextreme verstehen: Prognosen sollen sich verbessern

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Observatorium zur Wetter- und Klimaforschung
Das Land-Atmosphäre Feedback Observatorium (LAFO). (Foto: Marijan Murat / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Starkregen, Dürre und Hagel: An der Universität Hohenheim in Stuttgart forschen Wissenschaftler künftig mit Hightech-Messegeräten daran, wie man extreme Wetterereignisse besser vorhersagen kann. Es gehe darum, das Zusammenspiel rund um das Wetter besser zu verstehen, teilte Volker Wulfmeyer vom Institut für Physik und Meteorologie am Freitag mit. Deshalb sei ein entsprechendes Observatorium zur Wetter- und Klimaforschung errichtet worden. Mit ihm könnten beispielsweise mit Lasertechnik dreidimensional die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur bestimmt werden.

Das sogenannte Land-Atmosphäre Feedback Observatorium (LAFO) befindet sich demnach mit den entsprechenden Messgeräten an einer bestehenden Versuchsstation auf dem Universitätsgelände. Auf einem neun Quadratkilometer großen Areal, das Felder, Wiesen, Wald und bebaute Flächen umfasst, können künftig die Messungen gemacht werden. Dazu arbeiten fünf Gruppen von Wissenschaftlern - Physiker, Bodenforscher, Pflanzenwissenschaftler und Ökologen - zusammen.

LAFO Universität Hohenheim

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