Deutsche Presse-Agentur

Weniger Zuschauer als in den vergangenen Jahren haben sich am Montag den traditionellen Reiterumzug beim Kalten Markt in Ellwangen (Ostalbkreis) angesehen. Nach Angaben von Ordnungsamtsleiter Harry Irtenkauf säumten bei nasskaltem Wetter rund 5000 Pferdefreunde die Straßen der Stadt, um sich die vorbeiziehenden Kaltblüter, Warmblüter und Ponys anzusehen. Bei zurückliegenden Veranstaltungen seien teils bis zu 10 000 Besucher gekommen.

Der Ellwanger Kalte Markt findet immer im Januar statt. Neben landwirtschaftlichen Ausstellungen und Verkaufsmessen ist auch eine Pferdeparade nach dem Dreikönigstag Teil der mehrtägigen Veranstaltung. Sowohl geschmückte Gespanne, Reitvereine und private Pferdebesitzer aus der Ellwanger Umgebung als auch eine berittene Abteilung der Bürgergarde der Stadt und eine Reiterstaffel von der Landespolizei zählten in diesem Jahr wieder zu den Umzugsteilnehmern. Auch Musikkapellen waren dabei - allerdings zu Fuß und nicht zu Ross.

Erstmals nahm das Preisgericht in diesem Jahr die Prämierung von Pferden und Gespannen nicht mehr auf dem Ellwanger Marktplatz vor. Die Reiter hatten wegen des glatten Kopfsteinpflasters um eine Verlegung gebeten. Am Montagnachmittag waren die Ellwanger Gaststätten Irtenkauf zufolge wieder voll belegt - nach dem Umzug ließen sich die Besucher dort das Ellwanger „Nationalgericht“ schmecken: Kutteln. Am Mittwoch endet der Kalte Markt mit einem Krämermarkt.

Programm Kalter Markt

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