Deutsche Presse-Agentur

Die unerwartet geringe Zahl von Trauergästen beim Staatsakt für die Opfer des Amoklaufs am Samstag ist nach Ansicht des Staatsministeriums kein Drama. „Man hat im Vorfeld ja ganz bewusst versucht, zu streuen“, sagte eine Sprecherin des Staatsministeriums. In der Woche sei mehrfach dazu aufgerufen worden, auch die Übertragungen etwa in der Stuttgarter Schlosskirche oder an anderen Orten im Rems-Murr-Kreis zu besuchen. Zudem sei die Besucherzahl sehr schwer im Vorfeld abzuschätzen gewesen. „In Erfurt waren es 180 000 - wären wir nicht vorbereitet gewesen, hätte es irgendwann schwer sein können, die Lage im Griff zu halten.“

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