Deutsche Presse-Agentur

Das DNA-Desaster bei der Fahndung nach dem Heilbronner „Phantom“ könnte doch auf falsche Angaben des Herstellers von Wattestäbchen zurückgehen. Wie die Greiner Bio-One GmbH am Montag in Frickenhausen (Kreis Esslingen) bestätigte, lagen den Abstrichbestecken zeitweise tatsächlich Zertifikate bei, die deren DNA-Freiheit garantierten. Noch am vergangenen Freitag hatte Geschäftsführer Heinz Schmid betont, die Wattestäbchen seien nicht für polizeiliche Ermittlungen gedacht gewesen. Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) hatte dem Unternehmen eine Schadensersatzforderung angedroht.

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