Eine Person lässt sich per Videoschalte beraten
Eine Person lässt sich in einem Reisezentrum der Deutschen Bahn per Videoschalte beraten. (Foto: Christoph Schmidt / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die Corona-Krise hat auch den kontaktlosen Fahrkarten-Kauf per Video bei der Bahn beliebter gemacht. Die Videoreisezentren seien in den vergangenen Wochen deutlich stärker genutzt worden, teilte die Bahn mit. In Baden-Württemberg gibt es bereits mehr als zwei Dutzend dieser Einrichtungen, bundesweit sind es 100. In der Region Stuttgart werden derzeit sechs davon als Pilotprojekte in Böblingen, Ludwigsburg, Marbach und Korntal, Leonberg und Waiblingen getestet. Dort habe sich die Nachfrage in den vergangenen Wochen verdoppelt. Die Ergebnisse würden nun ausgewertet, sagte eine Sprecherin der Bahn. Weitere Details zu Nutzern und Zeiträumen nannte sie aber nicht.

Möglich sei auch, dass die Zahl der Videoterminals erweitert werde, hieß es. „Wir stellen uns - gerade in diesen Zeiten - darauf ein, die Videoreisezentren weiter auszubauen.“ So könne die Bahn den geänderten Bedürfnissen der Kunden in Sachen digitale Kommunikation gerecht werden.

Ausgerüstet ist ein Videoterminal mit Bildschirm, Mikrofon und Lautsprecher sowie mit einem angepassten Fahrkartenautomaten. Der Kunde wird per Knopfdruck mit einem Berater verbunden, der sich danach direkt mit ihm per Videokonferenz und Sprachverbindung verständigt. „Der Kunde erhält im Video-Reisezentrum den gleichen Service, den er aus dem Reisezentrum gewohnt ist“, sagte die Bahnsprecherin. Fahrkarten und Reservierungen würden direkt in der Kabine erstellt und könnten dort auch gleich bezahlt werden. „Die Oberflächen in den Kabinen werden regelmäßig gereinigt“, versicherte die Bahn.

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