Vermisster aus dem Kreis Konstanz soll in Paraguay getötet worden sein

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Hände in Handschellen
Ein Mann mit angelegten Handschellen. (Foto: Sven Hoppe/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Ein vermisster Deutscher aus dem Kreis Konstanz soll in Paraguay getötet worden sein. Die schwangere Freundin des Mannes und ein weiterer Mann seien festgenommen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Konstanz am Freitag. Die beiden Paraguayer stünden im Verdacht, den 34 Jahre alten Auswanderer aus Engen erschossen und seine Leiche verbrannt zu haben. Der Mann war seit Ende April vermisst worden. Zuvor hatte der „Südkurier“ darüber berichtet.

„Wir sind dabei, die Identität zu bestätigen“, sagte die zuständige Staatsanwältin in Paraguay, Lourdes Soto der Deutschen Presse-Agentur. So seien kleine Knochenstücke, Haare, ein Zahn und Blutflecken gefunden worden, die nun von Forensikern untersucht würden. Mit einem Ergebnis sei in der kommenden Woche zu rechnen.

Nachbarn des 34-Jährigen, der in der Stadt Caaguazú lebte - rund 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Asunción - hatten ausgesagt, sie hätten Ende April Schüsse gehört und Rauch gesehen. Medien hatten berichtet, dass die Freundin des 34-Jährigen ihn später als vermisst gemeldet hatte.

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