Deutsche Presse-Agentur

Feuchttücher, Küchenkrepp und Zeitungspapier gehören nach Auskunft von Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) nicht in die Toilette, sonst ist die Kanalisation überfordert. „Wenn wegen des scheinbaren Mangels an Klopapier andere Stoffe für die Hygiene genutzt werden und in der Toilette landen, verstopfen die Kanalisation und die Abwasserpumpen der Kläranlagen“, sagte Untersteller am Donnerstag in Stuttgart. Derzeit werde überall mit personeller Notfallbesetzung gearbeitet. Zusätzliche Einsätze wegen Störungen seien nur schwer zu schaffen. Windeln und andere Hygieneartikel sowie Desinfektionstücher gehören demnach in den Restmüll. Nur Toilettenpapier, auch feuchtes, dürfe ins Klo.

In der Corona-Krise hatte es zuletzt eine große Nachfrage nach Toilettenpapier gegeben. Untersteller bat, auf Vorratskäufe zu verzichten. Es sei jetzt enorm wichtig, durch umsichtiges und verantwortungsvolles Verhalten zusätzliche „hausgemachte“ Probleme zu vermeiden, sagte er.

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