Union-Coach erlebt positive Stimmung: Druck beim VfB größer

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Urs Fischer
Union-Coach erlebt positive Stimmung: Druck beim VfB größer. (Foto: Jörg Carstensen/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der 1. FC Union will sich nicht länger mit der Enttäuschung über die verpassten Chancen zum Direktaufstieg beschäftigen, sondern daraus neue Kraft schöpfen. „Optimal wäre es, wenn wir die negative Energie in eine Trotzreaktion umwandeln könnten“, sagte Trainer Urs Fischer zwei Tage vor dem ersten Relegationsspiel des Berliner Fußball-Zweitligisten gegen den VfB Stuttgart.

Der 53 Jahre alte Schweizer will sich nur auf das Hinspiel gegen den favorisierten Erstligisten VfB am Donnerstag (20.30 Uhr) in Stuttgart konzentrieren. Es gehe um eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Montag in der Alten Försterei. „Wir werden versuchen, nach vorn zu spielen und gut zu verteidigen. Zu Null zu spielen halte ich eher für unwahrscheinlich“, sagte Fischer am Dienstag. Man sollte aber nicht so viele Gegentore kassieren: „Wenn du 1:5 oder 1:6 verlierst, wird es schwierig.“

Im Gegensatz zum jüngsten Spiel in Bochum, als Union zwei Tage vorher anreiste und dann mit einem 2:2 den direkten Aufstieg aus der Hand gab, wird sich Union erst 24 Stunden vor der Partie auf den Weg nach Stuttgart machen. Die Favoritenrolle sieht Fischer klar beim Bundesliga-Sechzehnten. „Es geht um den Aufstieg. Man hat etwas zu verlieren. Ich kann mir vorstellen, dass bei den Stuttgartern der Druck ein bisschen größer ist als bei uns“, meinte Fischer: „Aber wir erlegen uns auch selbst einen gewissen Druck auf, unser Ziel noch zu erreichen.“

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