Noch immer ist unklar, ob Baden-Württembergs Schüler irgendwann mit der digitalen Bildungsplattform Ella arbeiten können.
Noch immer ist unklar, ob Baden-Württembergs Schüler irgendwann mit der digitalen Bildungsplattform Ella arbeiten können. (Foto: dpa)
Landes-Korrespondentin

Die Zukunft der Bildungsplattform Ella könnte sich am kommenden Montag entscheiden. Dann treffen sich Vertreter des IT-Dienstleisters Iteos mit dem US-amerikanischen Unternehmen Veritas. Das Treffen findet laut Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl (CDU) in Frankfurt statt. Zunächst hatte die Iteos-Spitze ein Treffen in New York geplant.

Das Land hat Iteos mit der Entwicklung von Ella beauftragt. Mehr als sechs Millionen Euro sind bereits geflossen. Einen Großteil der Entwicklerarbeit hatte Iteos an die Walldorfer Firma Fluid Ops gegeben, die inzwischen von Veritas gekauft wurden. Einige Anforderungen an Ella sind so neu, dass bislang kein Vertrag mit Veritas darüber besteht. Iteos hat bis Ende August Zeit, Strobl und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) einen Vertrag vorzulegen. Sonst wird die Bildungsplattform eingestampft, hatte Eisenmann erklärt.

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