Deutsche Presse-Agentur

Weil er seine Freundin mit einer vorgetäuschten Beerdigung gelockt und getötet haben soll, ist ein 31 Jahre alter Mann zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Der Angeklagte sei in vollem Umfang schuldfähig, erklärte der zuständige Richter des Landgerichts Stuttgart bei der Urteilsverkündigung am Montag in Stuttgart. Mit der vorgetäuschten Bestattung seiner Mutter hatte der Mann eine Frau, mit der er eine Affäre hatte, am 4. Juli 2019 auf einen Parkplatz in Weinstadt gelockt. Dort stritten die beiden. Der 31-Jährige habe seinem Opfer zweimal ins Gesicht geschlagen und ihr solange die Kehle zugedrückt, bis sie erstickt sei, sagte der Richter. Der Angeklagte hatte die Tat in einer von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung zum Prozessauftakt eingeräumt.(Az. 9 Ks 111 Js 68175/19).

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