Die Dax-Kurve ist im Handelssaal der Börse zu sehen
Die Dax-Kurve ist im Handelssaal der Börse zu sehen. (Foto: Frank Rumpenhorst / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der auf Software für die Finanzbranche spezialisierte Technologiekonzern GFT hat weiter zu kämpfen. Der Gewinn unter dem Strich brach nach vorläufigen Zahlen 2019 um 32 Prozent auf 13,6 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Mittwochabend in Stuttgart mitteilte. Hintergrund sind weiter zurückgehende Geschäfte mit den beiden Großkunden Deutsche Bank und Barclays. Die Abhängigkeit von den beiden Instituten wird aber gezielt verringert.

Ihr Anteil am Gesamtumsatz habe im vergangenen Jahr nur noch 28 Prozent nach 40 Prozent im Jahr 2018 betragen. Hingegen sei das Geschäft im Versicherungsbereich und mit Industriekunden weiter ausgebaut worden. Der Umsatz von GFT legte nach vorläufigen Zahlen um 4 Prozent auf 428,9 Millionen Euro zu. GFT verkauft unter anderem Software für Finanzdienstleister.

Ende des vergangenen Jahres beschäftigte der Mittelständler weltweit 5 242 (Vorjahr: 4 875) Mitarbeiter. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit „moderaten Auswirkungen“ infolge des Coronavirus. Der Umsatz soll um sechs Prozent auf 455 Millionen Euro steigen. Der Vorsteuergewinn soll auf 20 Millionen Euro zulegen nach 18,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

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