Südwesten: Zahl der Corona-Intensivpatienten leicht gesunken

Corona-Schnelltest
Ein Corona-Schnelltest wird in einer Teststation aufbereitet. (Foto: Robert Michael / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die Zahl der Corona-Intensivpatienten im Südwesten ist am Dienstag leicht gesunken. Laut DIVI-Intensivregister wurden in baden-württembergischen Intensivstationen 121 Menschen mit Covid-19-Erkrankungen behandelt, 2 weniger als am Vortag, teilte das Landesgesundheitsamt (LGA) am Dienstag in Stuttgart mit. In den vergangenen Tagen war die Zahl der Corona-Intensivpatienten jedoch gestiegen: Eine Woche zuvor lag sie noch bei 92. 5,2 Prozent der betreibbaren Intensivbetten im Südwesten waren Stand Dienstag laut LGA mit Covid-19-Fällen belegt, am Montag waren es noch 4,5 Prozent. Die sogenannte Hospitalisierung soll inzwischen stärkeres Gewicht als die Inzidenz bei der Beurteilung der Situation haben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der erfassten Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche - stieg demnach unterdessen leicht auf 78,4 nach zuletzt 77,9 am Vortag (Stand: 16.00 Uhr). Fünf Landkreise haben inzwischen die Inzidenzmarke von 100 überschritten. Die höchste Inzidenz hat weiterhin der Stadtkreis Heilbronn mit 143,1, danach folgen der Stadtkreis Baden-Baden mit 120,8 und Tuttlingen mit 105,9. Das landesweit geringste Infektionsgeschehen gibt es derzeit im Kreis Emmendingen mit einer Inzidenz von 43,1.

Die Behörde registrierte 1853 neue Infektionen und 2 neue Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. Damit haben sich mittlerweile 528 275 Menschen in Baden-Württemberg nachweislich mit dem Virus infiziert, 10.475 Todesfälle stehen im Zusammenhang damit. Als genesen gelten geschätzt 502.131 Menschen, 563 mehr als am Vortag.

© dpa-infocom, dpa:210831-99-41632/2

Lageberichte des Gesundheitsamts

Impfquoten Robert Koch-Institut

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen