Die Menschen im Südwesten vertrauen einander immer weniger

03.04.2021, Baden-Württemberg, Stuttgart: Zahlreiche Menschen nehmen an einer Demonstration der Initiative «Querdenken» teil und
Der gesellschaftliche Zusammenhalt im Südwesten ist seit Ausbruch der Corona-Pandemie dramatisch zurückgegangen. (Foto: Christoph Schmidt / dpa)
Deutsche Presse-Agentur

Der gesellschaftliche Zusammenhalt im Südwesten ist seit Ausbruch der Corona-Pandemie dramatisch zurückgegangen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, die am Mittwoch in Stuttgart vorgestellt wurde.

Demnach hätten vor der Pandemie etwa nur knapp neun Prozent der Aussage zugestimmt, dass man sich auf niemanden mehr verlassen könne.

Mittlerweile stimmen 24 Prozent der Befragten zu - also fast jeder Vierte. Das wird sich nach Einschätzung der Forscher auch künftig nicht bessern.

„Die Krise wird zum Normalzustand“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Mittwoch. Ehrenamt, medizinische Versorgung und gesellschaftlicher Zusammenhalt müssten wieder gestärkt werden.

Für die jüngste Studie wurden von Dezember 2021 bis Januar 2022 2716 Menschen ab 16 Jahren in Baden-Württemberg online befragt.

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