Thomas Strobl
Thomas Strobl. (Foto: Sebastian Gollnow / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

CDU-Vize Thomas Strobl hat den Kompromiss der großen Koalition zur Zuwanderung von Fachkräften begrüßt. Ihm sei wichtig gewesen, dass „in diesen Fragen keine falschen Signale in die Welt hinaus gesendet werden“, sagte Baden-Württembergs Innenminister am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. „Das wurde erreicht, die Koalition in Berlin hält am Grundsatz fest, dass Asyl und Erwerbsmigration getrennt bleiben.“

Gerade im wirtschaftsstarken Baden-Württemberg sei es wichtig, dass Unternehmer jeden freien Arbeitsplatz mit einer qualifizierten Fachkraft besetzen könnten. Dafür brauche es Zuwanderung. „Beide Aspekte sind wichtig und entscheidende Grundlage dafür, dass wir in Deutschland die Zuwanderung noch besser steuern und begrenzen können.“ Strobl sagte, er gehe davon aus, dass die jetzt gefundenen Grundlinien sehr schnell in Gesetzesform gebracht werden und dann bald in Kraft treten.

Die Spitzen der großen Koalition in Berlin hatten sich in der Nacht zum Dienstag auf Details für die Zuwanderung von Fachkräften geeinigt. Im Kern geht es darum, dass Deutschland für qualifizierte internationale Fachkräfte attraktiver wird. Das Gesetz soll deren Zuzug ordnen und steuern. Bedarf und Qualifikation sollen zentrale Kriterien sein.

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