Deutsche Presse-Agentur

Im Streit um den geplanten viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke Karlsruhe-Basel hat sich die Landesregierung erstmals auf eine Trassenführung festgelegt. Das Land dränge darauf, dass die Pläne geändert werden, sagte Innenminister Heribert Rech (CDU) am Montag in Freiburg. Die von der Bahn AG beabsichtigte Streckenführung werde nicht akzeptiert. Sie belaste die Anwohner zu stark. Die vom Land geforderten Änderungen verursachten Mehrkosten von mindestens 900 Millionen Euro. Die Bundesregierung müsse dieses Geld zur Verfügung stellen. Der Ausbau der Schienenstrecke Karlsruhe- Basel ist neben „Stuttgart 21“ das größte Bahnprojekt im Südwesten.

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