Deutsche Presse-Agentur

Eine Aktentasche voller Dokumente soll die letzten Rätsel über das Ende des meistgesuchten NS-Verbrechers Aribert Heim klären. Ein Rechtsanwalt habe die schriftlichen Unterlagen, die dem mutmaßlichen Massenmörder zugeordnet werden, dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg übergeben, teilte die Behörde am Freitag mit. Zielfahnder erhoffen sich von den Papieren Aufschluss über den vermuteten Tod von Aribert Heim 1992 in Kairo. So soll sich in der Aktentasche auch eine - allerdings auf Arabisch verfasste - Abschrift der Sterbeurkunde des ehemaligen NS-Arztes befinden. Die Unterlagen würden untersucht - auch auf Fingerabdrücke von „Dr. Tod“.

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