Sollte jeder Bürger automatisch Organspender sein? Sagen Sie uns Ihre Meinung

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Zahl der Organspender in Bayern steigt
Die Zahl der Organspender ist im vergangenen Jahr leicht von 955 auf 932 zurückgegangen. (Foto: Marie Reichenbach / dpa)
Schwäbische Zeitung

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DAS THEMA: Widerspruchslösung bei der Organspende?

Hintergrund:

  • Die Zahl der Organspender ist im vergangenen Jahr leicht von 955 auf 932 zurückgegangen. Auch bei den gespendeten Organen gab es einen Rückgang von 3113 im Jahr 2018 auf nun 2995.
  • Angesichts Tausender schwerkranker Menschen auf den Wartelisten sollen in Deutschland mehr Organspenden möglich werden. Doch wie?
  • Am Donnerstag soll der Bundestag über neue Regeln für Organspenden entscheiden. Dabei geht es um die sogenannte Widerspruchslösung.
  • Eine Abgeordnetengruppe um Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und den SPD-Fachpolitiker Karl Lauterbach macht sich für eine „doppelte Widerspruchslösung“ stark.
  • Sie würde das bestehende Prinzip umkehren, dass Organentnahmen nur bei ausdrücklich erklärtem Ja zulässig sind. Stattdessen soll jeder automatisch Spender sein - man soll dem aber jederzeit widersprechen können und müsste das in einem neuen Register speichern. Vor einer Transplantation müsste ein Arzt dort abfragen, ob es eine Erklärung gibt. Falls nicht und es auch sonst kein schriftliches Nein gibt, ist der nächste Angehörige zu fragen - aber nicht nach einer eigenen Entscheidung, sondern ob er ein Nein oder einen anderen Willen des Verstorbenen kennt.

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