Deutsche Presse-Agentur

Währungseffekte und eine deutlich hinter den Erwartungen zurückgebliebene Wasserkraft-Sparte bremsen das Wachstum beim Technologiekonzern Voith. Dafür kann sich das Heidenheimer Unternehmen nach seinem tiefgreifenden Umbau immer stärker auf das wieder erstarkte Geschäft mit der Papierindustrie stützen. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2017/18, das im September zu Ende gegangen war, blieb mit 4,21 Milliarden Euro minimal unter dem Vorjahreswert, wie Voith am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Ohne den Einfluss der Wechselkurse hätte Voith nach eigenen Angaben ein Plus von 4 Prozent erzielt.

Das Ergebnis nach Steuern lag bei 53 Millionen Euro und damit weit unter dem des Vorjahres. Damals hatte allerdings der Verkauf der Anteile am Roboterbauer Kuka für einen enormen Sprung gesorgt. Rechne man diesen einmaligen Effekt heraus, stehe unter dem Strich ein dickes Plus, hieß es. „Wir haben weiterhin eine sehr solide Bilanz“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Toralf Haag.

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