Teilnehmer des Salzsiederfestes in traditioneller Tracht
In Tracht gekleidete Teilnehmer des Salzsiederfestes gehen über den Marktplatz in Schwäbisch Hall. (Foto: Daniel Maurer/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die Geschichte der Salzsieder wird vom 18. bis 21. Mai in Schwäbisch Hall gefeiert. Jahrhundertelang produzierten sie dort nach Angaben der Stadt das sogenannte weiße Gold des Mittelalters, das der Stadt zu Wohlstand verhalf. Die Reinigung der Salzquelle dürfte nach Angaben der Stadtverwaltung Ursprung des Festes gewesen sein, das der Überlieferung zufolge seit dem 14. Jahrhundert gefeiert wird.

Höhepunkt der Feierlichkeiten sind historische Vorführungen am Sonntag - etwa die Präsentation eines riesigen Kuchens, dem sogenannten Siederskuchen, auf dem Marktplatz (11.00 Uhr) und die Nachstellung eines historischen Mühlenbrandes auf einer Insel im Kocher, dem sogenannten Grasbödele (15.15 Uhr). Dort wird auch in großen Siedepfannen Salz gesotten.

Noch heute halten sich die Feierlichkeiten an die zuletzt 1785 aktualisierte Festordnung, in der Ablauf, Kleidung und Tanzhaltung vorgeschrieben sind.

Programm Salzsiederfest 2018

Salzsiederfest

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